I like it

Früher kannte man auf Webseiten eine Empfehlen-Funktion als E-Mail basierten Service, um andere Benutzer auf die Website aufmerksam zu machen. tl_files/webkrebse/img/socialbuttons.jpgMittlerweile befinden sich ganze Kolonnen von Buttons auf Websites, hinter denen die unterschiedlichsten Funktionen stecken.

Mehrere Gruppen von Funktionen lassen sich unterscheiden, die teilweise gleichzeitig von Anbietern angeboten werden und wie im Fall Facebook auch gleich heißen.

Comment

Der Erfolg vieler Online-Anbieter basiert auf den unzähligen Rezensionen, Kommentaren und Beiträgen der Benutzer. Mit der Gruppe der Comment-Buttons wird genau hierzu aufgefordert. Für den Nutzer ist dies die Möglichkeit, die eigene Meinung kund zu tun und sich über die Beiträge anderer Nutzer eine Meinung zu bilden, immer die Glaubwürdigkeit der Beiträge berücksichtigend. Für die Webseitenbetreiber können von Nutzern verfasste Beiträge (user generated content) Chance und Risiko zugleich sein. Werden die Beiträge nicht moderiert, so können juristische Probleme auftreten, wenn der Benutzer mit seinem Beitrag Gesetze verletzt. Aber auch wenn ein Beitrag harmlos ist, wie wird mit negativer Kritik umgegangen? Außerdem kann es bei user generated content zu Problemen kommen, weil der Beitrag Schadcode enthält oder einfach von der Form oder dem Umfang nicht zum Stil der Website passt. Nichtsdestotrotz werten Beiträge der Nutzer eine Website enorm auf.

werde Fan

Diverse Communities, Foren und Netzwerke im Internet bieten die Möglichkeit, eine persönliche Seite anzulegen, die privaten oder commerziellen Charakter haben kann, so wie unsere Seiten beispielsweise (Facebook, LinkedIn, XING) Ein Fan-Button auf der eigenen Website, weist auf diese Seite hin und bietet die Möglichkeit ihr beizutreten.

Share

Diese Funktion wird verwendet, um andere an der gerade im Internet entdeckten Seite teilhaben zu lassen. Dieses "Schau Dir das mal an" weist auf sehenswerte Inhalte und beinhaltet nicht unbedingt eine positive Bewertung. Nun gibt es heutzutage neben der klassischen E-Mail, viele andere Möglichkeiten auf Internetinhalte hinzuweisen: twittern, schreiben auf Pinnwänden diverser sozialer Netzwerke, social Bookmarking, ... Wenn Sie ein Share auf Ihrer Website verwenden möchten, empfehlen wir Ihnen nicht eine häßliche Buttonsammlung auf der Website einzufügen. Es gibt mittlerweile Anbieter, mit denen über einen einzigen Button die ganze Palette an share-Möglichkeiten abgerufen werden kann. Ein Beispiel unter vielen dafür ist der tellafriend-Button unter unseren Beiträgen.

Like

tl_files/webkrebse/img/daumen.jpgMit dem Like-Button wird lautstark verkündet, dass die gerade besuchte Seite gefällt. Teilweise ist die Unterscheidung zwischen share und like nicht scharf. Da alle Anbieter von Webseiten großen Wert auf dieses Votum legen, wird einem diese Aussage entsprechend leicht gemacht. In unseren Augen zu leicht. Facebook zum Beispiel kann beobachten, welche Seiten besucht werden, wenn man bei Facebook eingeloggt ist und die besuchten Seiten einen Facebook-Like-Button enthalten. Das ist völlig unabhängig vom Klick auf den Button, das Vorhandensein reicht. Mit dem Einbinden des Buttons wird also Facebook, Google oder auch Twitter ermöglicht, tl_files/webkrebse/img/daumenabdruck.jpgvon den Besuchern ein Profil zu erstellen, das einem Facebook Account zugeordnet werden kann. Allein durch die Speicherung der IP-Adresse bewegt sich Facebook nach deutschem Recht auf dünnem Eis, weil strittig ist, ob diese zu den personenbezogenen Daten zählt. Das Problem umgehen Lösungen mit zwei Klicks, über einen normalen Link oder diversen zwei Klick Buttons (siehe heise Artikel zum Zwei-Klick-Button).


Links zum Thema Like-Buttons

  • Datum: 03.09.2011
  • Autorin: Dorothea Schäfer
  • Anzahl Kommentare: 2
SocialTwist Tell-a-Friend
© 2008 Webkrebse GmbH